BreakTheCycle

Infos im Supermarkt – BreakTheCycle in Aßling

Posted in BreakTheCycle on Januar 23rd, 2012 by Martin Pregler – Be the first to comment

Aßling. Die Gemeinderäte Martin Gruber und Martin Pregler beteiligten sich am Welt-Aids-Tag an der BreakTheCycle-Kampagne mit einem Informationsstand im Rewe-Supermarkt in Aßling. Bei kostenlosem Punsch und Glühwein wurden Informationsflyer verteilt und Kinder mit roten und weißen Luftballons beschenkt. Erwachsene durften sich als Zeichen ihrer Solidarität eine rote Schleife anstecken. Darüber hinaus wurden längere Gespräche über die schwierige Situation und den Teufelskreis aus HIV, Armut und mangelnder Bildung geführt. Vor allem die Gespräche waren sehr interessant, da bei vielen Erwachsenen durchaus ein Bewusstsein für die Problematik vorhanden ist. Durch seine Erfahrungen aus einem Afrika-Aufenthalt im Rahmen des Homes of Hope Projektes in Uganda fiel es Martin Pregler leicht, „das Eis zu brechen“ und das Interesse an tiefgründigeren Gesprächen zu wecken. Sowohl die lokale Presse als auch die Radiosender hatten am 1. Dezember auf den Welt-Aids-Tag hingewiesen, sodass viele KundInnen des Rewe-Supermarktes schon etwas informiert waren und sich über die Thematik bereits einige Gedanken gemacht hatten. Viele GesprächsteilnehmerInnen lobten die Aktion und wünschten Go Ahead! bei den Projekten im südlichen Afrika viel Erfolg und Durchhaltevermögen.

Welt-Aids-Tag zum Mitmachen – Ein Tässchen Glühwein in Mainz

Posted in BreakTheCycle, Hochschulgruppen on Januar 9th, 2012 by Tim Holzner – 1 Comment

Mainz, 1. Dezember 2011, 17 Uhr:

Mehr als 30 „Leichen“, verteilt auf dem nasskalten Kopfsteinpflaster des Neubrunnenplatzes in der Innenstadt, lassen vorbeigehende PassantInnen stutzen. Viele bleiben stehen und lesen die Nachrichten, die ihnen die Toten auf Papier mitteilen. „In Südafrika stirbt alle 2 Minuten ein Mensch an den Folgen von Aids“ steht da und noch viele weitere erschreckende Fakten. Aids? Klar! Heute ist Welt-Aids-Tag!

Wer zuvor am Stand der Mainzer Hochschulgruppe von Go Ahead! vorbeigekommen ist, wird das wahrscheinlich gewusst haben. Nur wenige Meter entfernt von den in der Fußgängerzone herumliegenden „Toten“ erwartete die Mainzer Bevölkerung Aufklärungsarbeit und vorweihnachtliche Verköstigung.

Den ganzen Nachmittag über konnte man bei den Hochschulgruppenmitgliedern Glühwein, Kinderpunsch und – ganz mainzerisch – Brezeln mit Spundekäs gegen eine Spende für Go Ahead! erwerben. Zu jedem Becher oder jeder Brezel gab es Infos gleich dazu. Flyer und Aidsschleifen sowie warme Worte und Sympathie wurden an alle PassantInnen großzügig verteilt.

Nicht zuletzt angelockt durch ein laufendes und sprechendes Kondom, fand der Stand regen Zuspruch und mehr und mehr Menschen erklärten sich zur Teilnahme am Flashmob bereit. Ausgerüstet mit so genannten ‚Fact-Sheets’ unterbrach man wenig später das Rahmenprogramm zum Welt-Aids-Tag auf dem Neubrunnenplatz durch kollektives Umfallen und lenkte so die Aufmerksamkeit der Umstehenden auf sich und die Aids-Problematik, nicht nur in Südafrika.
Die Aktionen zum Welt-Aids-Tag wurden in Zusammenarbeit mit dem entwicklungspolitischen Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz ELAN durchgeführt. Im Anschluss an den Flashmob zeigte ELAN im nahe gelegenen Capitol-Kino den Film „Themba“ über einen HIV-positiven Fußballprofi aus einem südafrikanischen Township.

Angekündigt wurde die Aktion nicht nur durch Plakate und Flyer in der ganzen Stadt, sondern auch im Rahmen eines Glühwein- und Waffelstandes auf dem Campus der Mainzer Johannes Gutenberg-Universität, mit dem die Hochschulgruppe eine Woche zuvor bei den Studierenden für gute Laune, Problembewusstsein und Mitmach-Bereitschaft gesorgt hatte.

An den beiden Ständen kam insgesamt eine Spendensumme von mehr als 400 Euro zusammen, die an das Learning Center in KwaZulu-Natal geht. Eine weitere Fundraising-Aktion, bei der die Reste der insgesamt 100 Liter Glühwein an Mann und Frau gebracht wurden, fand am 14.12. statt.

An mittlerweile bereits drei Donnerstagen fanden außerdem Fachvorträge zum Oberthema „Aktuelle Aspekte der Entwicklung in Afrika“ an der Mainzer Uni statt. Die Hochschulgruppe von Go Ahead! hatte dazu in Kooperation mit dem Studium Generale der Universität Experten eingeladen, die im Rahmen der Vortragsreihe über verschiedene Themen referierten. Zur Teilnahme waren alle Interessierten eingeladen – Studierende und Nicht-Studierende gleichermaßen.

Der erste Vortrag, gehalten vom Mainzer Universitätsprofessor Helmut Asche, behandelte das Thema der Reihe in Bezug auf Südafrika, während in der Woche darauf Professor Johannes Michael Nebe von der Universität Trier zum Thema „Elimu kwa wote: Bildung für Alle? – Der Bildungshunger in den informellen Schulen in den Slums von Nairobi – ein Weg aus der Armut?“ referierte.

Am 8.12. erläuterte Jasmin Dirinpur von der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit GIZ die Rolle Fußball-basierter Aids-Präventionsprogramme in Südafrika.

Ein weiterer Vortrag mit dem Titel „50 Jahre Unabhängigkeit in Afrika. Kontinuitäten, Brüche, Perspektiven“, präsentiert von Professor Thomas Bierschenk aus Mainz, wird am 12.01.2012 den Abschluss der Reihe bilden. Die Vorträge finden immer im Hörsaal C02 (auf dem Uni-Campus im Gebäude „Neue Chemie“, direkt hinter der Zentralmensa) statt.

Alle sind herzlich zur Teilnahme eingeladen!

München lässt Kondome in die Luft fliegen

Posted in BreakTheCycle, Hochschulgruppen on Dezember 16th, 2011 by Lena Sperl – Be the first to comment

Zum diesjährigen Welt-Aids Tag (1.Dezember) hat sich die Hochschulgruppe München etwas Besonderes ausgedacht: die Studentinnen und Studenten der TU München konnten sich für einen guten Zweck nicht nur mit Punsch und Kuchen versorgen, sie hatten sogar die Möglichkeit ein Kondom in den Himmel steigen zu lassen.

Von 10.00 bis 15.00 Uhr organisierten die Münchner Go Ahead!ler in der Mensa einen großen Infostand, an dem es von selbsgebackenem Kuchen und Früchtepunsch über kostenlose Aidsschleifen bis hin zu Antworten auf alle Fragen alles gab, was das (Student/innen-)Herz begehrt. Damit knüpfte die Hochschulgruppe an ihre sehr erfolgreiche Aktion aus dem Vorjahr an. Vor der Mensa gab es dieses Jahr zusätzlich einen Stand, an dem jede/r für eine kleine Spende ein mit Helium gefülltes Kondom steigen lassen konnte. An diesem Kondom wurde eine eigens für diesen Zweck entworfene Postkarte befestigt. Diese Karte soll auf die HIV/Aids Problematik aufmerksam machen und die Kunde in die Welt tragen. Außerdem ist sie teil eines Gewinnspieles, mit dem möglichst viele Student/innen zum Mitmachen ermuntert werden sollten: der/die Besitzer/in der Karte, die am weitesten fliegt und zurück geschickt wird, gewinnt 10 l Glühwein! Mit dieser Kombination aus Gewinnspiel und „Gutes tun“ konnte die Hochschulgruppe ca. 115 Kondome mit ihrer Botschaft in den Himmel steigen lassen und nebenher ein paar Spendengelder für die Projekte der Organisation sammeln.

Auf Grund der sehr warmen Temperaturen war die Nachfrage am Punschstand eher gering. Auch bedauerlich war, dass die Hochschulgruppe keinen Glühwein ausschenken durfte, denn der kommt bei Student/innen bekanntlich noch besser an… Aber es wird auf jeden Fall ein nächstes Mal geben!

Insgesamt wurden am diesjährigen Welt-Aids Tag in München 293,50 Euro an Spenden generiert und viele Menschen mit der Botschaft von Go Ahead! erreicht. Dieses tolle Ergebnis beruht auf der engagierten Mitarbeit der Hochschulgruppen Mitglieder und deren Unterstützer/innen sowie dem netten Entgegenkommen der Münchner Aidshilfe, des BallonCentrums München und dem Asta, der Studierendenvertretung in München.

Die Hochschulgrppe München bedankt sich bei allen oben genannten und freut sich schon auf die nächste Zusammenarbeit!

Paderborn slammt gegen den Teufelskreis

Posted in BreakTheCycle, Hochschulgruppen on Dezember 6th, 2011 by Alexandra Demuth – 1 Comment

Auch in Paderborn ist die BreakTheCycle-Kampagne nicht unbemerkt geblieben: Am vergangenen Dienstag wurde das Campusgelände der Universität so mit Kreidespray verschönert, dass für mehrere Tage das Logo der Kampagne die Gehwege zierte. Doch das war nicht alles: Beim Profs-vs-Profis-Slam am Dienstagabend traten unter dem Motto der Kampagne Professoren der Universität gegen professionelle Slammer wie den ehemaligen Slam-Weltmeister Sebastian23 an. Bei dem Event, das von fast 1.000 Gästen besucht wurde und nicht nur das Auditorium Maximum, sondern auch einen weiteren Hörsaal füllte, wurden insgesamt über 6500 Euro erwirtschaftet, die komplett als Spende an das Projekt „Learning Center“ fließen werden.

Im Anschluss an die Veranstaltung wurde ein Lipdub-Film zu dem Song „Don’t stop me now“ von Queen aufgenommen. Dieser Film hat ebenfalls als Werbeaktion für die BreakTheCycle-Kampagne fungiert. Der Queen-Hit passt nicht nur textlich zur Kampagne, sondern erinnert zudem an den vor 20 Jahren an den Folgen seiner AIDS-Erkrankung verstorbenen Sänger Freddy Mercury.

Der Film lief am Weltaidstag im Eingangsbereich der Universität Paderborn in Endlosschleife. Gleichzeitig informierte das Go Ahead!-Team über die Anti-Aids-Kampagne. Es wurden Flyer zu den Projekten von Go Ahead! verteilt und nähere Informationen zum Kampf gegen Aids angeboten.

Von Maximilian Jung und Alexandra Demuth

Menschliche Stolpersteine in Freiburg

Posted in BreakTheCycle, Hochschulgruppen on Dezember 3rd, 2011 by Eva Maassen – Be the first to comment

Dienstagnacht machten sich vier eingepackte Gestalten mit Kreidespray und Schablone auf den Weg in die Freiburger Innenstadt, um diese ein wenig zu verschönern. Nach anfänglichen Dosierungsproblemen waren bald sämtliche Gullideckel mit gut lesbaren BreakTheCycle-Logos versehen und wurden von ersten Nachteulen neugierig begutachtet.

Am nächsten Morgen das böse Erwachen: Der erste Regentag im bisher trockenen November! Doch das Kreidespray zeigte sich resistenter als gedacht und so stolperte die Freiburger Studentenschaft am Mittwoch auf ihren diversen Wegen zu Mensa, Vorlesung und Co. immer wieder über die weißen Kreidelogos am Boden.

Am Nachmittag lagen zusätzlich noch menschliche Stolpersteine im Weg. Gut ein Dutzend Studenten, ausgestattet mit Info-Schildern zu HIV/AIDS im südlichen Afrika, lag in einem Durchgangsgebäude und rührte sich mehrere Minuten nicht vom Fleck. Die Reaktionen waren durchweg positiv und hätten die am Boden liegenden die Augen geöffnet, hätten sie nicht selten in Gesichter interessierter Schilder-Leser geblickt.

Abschließend fand am Weltaidstag der alljährliche Waffelverkauf statt, bei dem am Ende auch kritische Stimmen zur Aktion laut wurden – allerdings nur, weil der Waffelteig alle war.

Studierende mit Bildungsauftrag in Berlin

Posted in BreakTheCycle on Dezember 1st, 2011 by Lys Kudamadayil – Be the first to comment

Mittwochabend in einer Berliner Wohnung: acht Studierende sitzen zusammen. Verlegenheitsmomente, schüchternes Schweigen, die meisten hier sieht man heute zum ersten Mal. Viele haben bereits eine weite Reise hinter sich. Aus Heidelberg, Duisburg und Dresden sind sie angereist. Schließlich nehmen die Gespräche Fahrt auf. Es wird über den Grund des Beisammenseins gesprochen. Dieser Grund ist ein Workshop, der am nächsten Tag an einem Berliner Gymnasium veranstaltet wird. 118 Schülerinnen und Schüler werden teilnehmen und es wird um die Themen HIV/Aids und Armut am Beispiel von Südafrika gehen. BreakTheCycle – gemeinsam ausbrechen. Bei dem Gedanken daran, am nächsten Tag zum ersten Mal vor einer Horde von NeuntklässlerInnen zu stehen, bin ich diejenige, die droht auszubrechen. Die Mehrheit von uns hat einen solchen Workshop noch nie zuvor gemacht. Angela, die Leiterin der Go Ahead!-Schulworkshops beruhigt uns jedoch und weist uns Schritt für Schritt in das Konzept und die Materialien ein. Geduldig beantwortet sie auch alle meine Fragen, wie mit SchülerInnen umzugehen sei, falls sich diese so aufführen sollten, wie ich damals in der neunten Klasse.

Am nächsten Tag brechen wir frühmorgens auf. Halb sechs Uhr morgens, das ist keine angemessene Weckzeit für Studierende, aber die Spannung und Vorfreude auf das, was sich im Laufe des Tages noch ereignen würde, hielten mich wach. Niemals zuvor hatte Go Ahead! einen Schulworkshop dieser Größenordnung veranstaltet.

Als wir in der Schule ankamen ging alles sehr schnell. Flugs standen wir vor den SchülerInnengruppen. Wir betreuten jeweils alleine oder zu zweit eine Gruppe von 20 SchülerInnen. Nach einer kurzen Vorstellung von Go Ahead! sowie einer Einführung zu Südafrika ging es dann richtig los.

Meine Freundin Johanna hat mich an diesem Tag mit ihren unschlagbaren pädagogischen Fähigkeiten unterstützt und führte unsere Gruppe auch direkt ein. Es ging um die Übertragungsmöglichkeiten von HIV, um emotionale Auswirkungen der Krankheit Aids in Zentren der Epidemie im südlichen Afrika und vor allem auch darum, das Interesse unserer SchülerInnengruppe zu wecken.

Dies gelang gut. Die Gruppe war interessiert und ließ sich auf das Thema ein. Im Laufe des Vormittages erarbeiteten sie die unterschiedlichen HIV- Infektionsraten auf der Welt, den Zusammenhang zwischen HIV/Aids und Armut, sowie die Folgen unzureichender Aufklärung, sowie benachteiligender sozialer und ökonomischer Strukturen. Es wurden tolle Plakate erstellt und ich war zutiefst beeindruckt von dem Interesse und der Aufgewecktheit der Gruppe. Es war aber auch interessant, die Reaktionen junger Menschen zu sehen, die zum ersten Mal mit dem Thema HIV/Aids im südlichen Afrika in Berührung kamen.

Überraschend schnell verging der Vormittag. Nach dem Mittagessen fand eine Abschlusspräsentation statt und einige SchülerInnen stellten die Ergebnisse ihrer Gruppenarbeit vor der gesamten Jahrgangsstufe und zahlreichen LehrerInnen vor. Die Präsentationen wurden souverän gemeistert und in Ben, einem BreakTheCycler mit Leib und Seele, entdeckten wir ein wahres Moderationstalent.

Als zum Schluss zwei SchülerInnengruppen ihre selbst erarbeiteten NGO-Konzepte vorstellten und um die Gunst der Zuschauenden warben, kam der Tag zu seinem Höhepunkt. Es erfüllte mich mit großem Stolz, wie viel die Jugendlichen an einem Tag gelernt hatten. Gleichzeitig schüttelte ich mich innerlich vor Lachen als ich aus einem Schülermund erfuhr, dass die Defizite in der deutschen Grammatik ein großes Problem in Afrika darstellten und afrikanische Frauen die Chance erhalten müssten, zu werden wie “unsere Führerin” Angela Merkel.

Der Schulworkshop war eine tolle Erfahrung und hundemüde, aber hochzufrieden erholten wir TeamerInnen uns anschließend bei Kaffee und Kuchen. Die nächsten Aktionen können kommen!

Jamaram-Konzert: Heimspiel in München

Posted in BreakTheCycle, Hochschulgruppen on November 29th, 2011 by Lena Sperl – 2 Comments

Das Jamaram Konzert in München fand am 19. November statt - einen Tag nach dem Startschuss der BreakTheCycle-Kampagne von Go Ahead!. Es war quasi ein Heimspiel für die Band, die vor 12 Jahren in und um München entstand und seitdem um die halbe Welt tourt.

Diese Chance ließ sich die Hochschulgruppe München natürlich nicht entgehen und präsentierte sich und die Anliegen von Go Ahead! mit einem Infostand. Im Laufe des Abends fanden sich immer mehr Interessenten an dem Stand ein, stellten Fragen, sammelten Flyer und spendeten fleißig. Trotz der wirklich guten Show der Band auf der Bühne, fanden die Leute genug Zeit ein bisschen Geld in die Go Ahead!-Spendenboxen zu werfen, sodass am Ende knapp 550 Euro für die Projekte im südlichen Afrika zusammen kamen. Die Hochschulgruppe hofft außerdem an diesem Abend ein paar neue Mitglieder für die Mitarbeit in der Münchner Gruppe gewonnen zu haben. Sie bedankt sich sehr für die tolle Zusammenarbeit mit dem Jamaram-Team.